Träumen Sie mit!

Josef hat sie erschreckt, die Weihnachtsbotschaft: „Ein Kind wird dir geboren!“ Er zweifelt an Maria, an seinem Vertrauen zu ihr. Sie heimlich zu verlassen, das scheint ihm das Einfachste. Ein Traum, von Gott geschickt, bringt ihn wieder ins Lot. Zeigt, was richtig ist. Es ist ein Engel im Traum, der ihm sagt: „Fürchte dich nicht!“

Von einem Traum lassen sich auch die drei Weisen aus dem Morgenland leiten. Auf dem Weg hin zum Kind ist es noch der Stern, der leuchtet. Auf der Rückreise nehmen sie die Route, die ihnen Gott im Traum befiehlt.

Träume, sie wirken. Ihre Funktion ist es, dem Leben wieder Strömung zu verleihen. Ein Traum kann Vorstellungen wecken, eine Dynamik in Gang setzen und festgefahrene Ideen bewegen (frei nach C. G. Jung). Oft werden wichtige Träume an Lebensübergängen geträumt, wenn große Veränderungen anstehen.

Träume… dieses Wort allein setzt Gedanken in Bewegung: Wie war noch der Traum, mit dem ich heute Morgen aufgewacht bin? Etwas von dem Blau und Grün und den verschwommenen Gesichtern habe ich mit in den Tag genommen. Wovon habe ich als Jugendliche geträumt? Wovon träume ich jetzt? Manchmal sind Träume Luftschlösser. Was ist der Stoff, aus dem die Träume sind? Den Sommernachtstraum würde ich gern einmal wieder im Theater sehen!

Im Kirchengemeinderat haben wir überlegt: Dieses Thema soll uns im Jahr 2019 immer wieder begegnen: in den Gruppen, bei Veranstaltungen, im Gottesdienst… Träume!

Vielleicht träumen Sie mit?!

Erholsame Tage in Schweden

 

Als Gruppe auf Reisen zusammenwachsen

„Wasser als lebendige Quelle“, so lautete unser Thema, mit dem wir uns während unserer Freizeit beschäftigten. Die Zeit verbrachten wir, sieben Jugendliche, gemeinsam mit Pastorin Gogolin, Nina Pokoiewksi und Kai Schaper in einem 
typisch schwedischen Haus in Asap bei Solberga. Nicht nur unser Leitthema, sondern auch die Trockenheit und Nachrichten der Waldbrände in Schweden und anderswo machten uns auf die Wichtigkeit des Themas „Wasser“ aufmerksam. Durch die Trockenheit durften wir nicht grillen oder ein Lagerfeuer machen. Jedoch haben wir uns über viel Sonne gefreut und verbrachten gemütliche Abende mit Gitarre, Gesang und schwedischem Essen. Außerdem konnten wir durch das trockene 
Wetter Zeit beim Baden und überhaupt meist Draußen verbringen. Dabei bemerkten wir den niedrigen Wasserpegel, was nicht nur unser Schwimmen, sondern auch das Leben vieler Tiere beeinträchtigte. Trotzdem waren Kanufahrten möglich, in denen unser Teamgeist weiter gestärkt wurde und wir als Gruppe mehr zusammengewachsen sind. Unser gemeinsames Highlight der Freizeit war die Übernachtung unter freiem Himmel, wobei einige von uns das erste Mal eine Sternschnuppe gesehen haben. Wir haben uns gefreut, dass wir unsere Idee gemeinsam zu reisen endlich verwirklichen konnten, dass Kai Schaper uns sein Ferienhaus zur Verfügung gestellt hat und wir somit in Schweden landeten. Für uns wurde die Freizeit durch das Leitthema besonders: Einzelne Projekte dazu zu gestalten, das machte uns Spaß und regte uns auch viel zum Nachdenken an. Wasser ist zwar lebendig, aber nicht endlos verfügbar.

Für die Jugendgruppe:
Luisa Paul und Laura Mahn